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ART 2018-07-25T13:18:35+00:00
Kunst-Objekte-TRIO | Martine Seibert Raken

Art

ICH SUCHE DEN BRUCH UND VERSTEHE IHN ALS ERGÄNZUNG

Gemäß der Auffassung, dass Gegensätze sich anziehen, verstehe ich die Kombination von Materialien, Farben und Formen als Möglichkeit eine mögliche Sicht der Dinge und Blickwinkel zu schaffen.

DAS WESEN MEINER ARBEIT IST DURCH EINE TIEFE VERBUNDENHEIT ZU ALLEM LEBENDIGEN UND DER AUSEINANDERSETZUNG MIT VERGÄNGLICHKEIT GEKENNZEICHNET

Formkontraste

Anmerkungen zur Arbeit von Martine Seibert-Raken

Vier mal vier dünne Stahlstäbe markieren ein Quadrat in der freien Natur, nicht allzu groß, aber auch nicht klein, der Maßstab orientiert sich in Höhe und Abstand am Menschen. Die konstruktivistische Basis dieser Stäbe – sie stehen auf verzinkten Platten von 1m Kantenlänge – trägt ein wildes Gebilde aus dünnem Maschendraht, formal so wenig fassbar wie eine Cumuluswolke und mit dem Handelsbegriff „Hasendraht“ geradezu poetisch umschrieben. Die Stäbe sind hochglänzend, der Draht ist hell, beides trägt keine Eigenfarbe, sondern gibt das Licht aus der Umgebung in allen spektralen Erscheinungen zurück: bei hellem Sonnenschein anders als unter trübem Himmel, bei nächtlichem Kunstlicht unter verschiedenen Leuchtmitteln anders, je nach Hintergrund zudem als Schatten auf Boden oder Wand. Immer aber bleibt die Erscheinung des Lichts immateriell und die Form trotz fest konstruktivem Grund offen. Die Skulptur gewinnt 2015 TheRhinePrize und markiert nicht nur den bislang größten Erfolg der Künstlerin Martine Seibert-Raken, sondern zeigt auch viele Charakteristika ihrer Arbeit auf.

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Installation „Es war einmal Part V…..“ in Leutesdorf Kulturpfad

KÜNSTLERISCHE ARBEIT

Groß geworden bin ich in einer Familie, in der die Tante Malerei studiert hatte, die Großmutter Porträtzeichnerin war, der Onkel Kirchenfenster gestaltet hat und mein Großvater Schreiner und Architekt war.

In der Nachbarschaft gab es eine große Galerie, die schon sehr früh die Gruppe Zero zeigte . Diese Arbeiten, besonders die von Günther Uecker, haben mich von Kindesbeinen an geprägt. In der Malerei waren es die Expressionisten, allen voran Ernst-Ludwig Kirchner.

Ich lernte alsbald das Zeichnen bei E.O. Köppke in Düsseldorf, meine Großmutter schleppte mich zu meiner großen Freude dorthin.
Und das Zeichnen wurde zur ständigen Begleitung.

  • Zeichnen bei E.O. Köppke in Düsseldorf

  • Künstlerische Ausbildung

  • Künstlerisches Schaffen seit über 30 Jahren

  • Zahlreiche Ausstellungen