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VITA 2018-02-07T12:44:31+00:00

MARTINE SEIBERT-RAKEN

Das Wesen meiner Arbeit ist durch eine tiefe Verbundenheit zu allem Lebendigen und der Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit gekennzeichnet.

Martine Seibert Raken

Groß geworden bin ich in einer Familie, in der die Tante Malerei studiert hatte, die Großmutter Porträtzeichnerin war, der Onkel Kirchenfenster gestaltet hat und mein Großvater Schreiner und Architekt war.

In der Nachbarschaft gab es eine große Galerie, die schon sehr früh die Gruppe Zero zeigte . Diese Arbeiten, besonders die von Günther Uecker, haben mich von Kindesbeinen an geprägt. In der Malerei waren es die Expressionisten, allen voran Ernst-Ludwig Kirchner.

Ich lernte  alsbald das Zeichnen bei E.O. Köppke in Düsseldorf, meine Großmutter schleppte mich zu meiner großen Freude dorthin.

Und das Zeichnen wurde zur ständigen Begleitung.

Sehr bald fing ich auch an Kleinmöbel zu entwerfen, die ich natürlich unbedingt bauen wollte. Ich entdeckte eine kleine Schreinerei, die mir in den Sommerferien die Möglichkeit bot, meine Entwürfe zu realisieren .

Immer wenn wir Schulferien hatten durfte ich dort arbeiten. Auf diese Weise kam ich zum Möbelbau und zum Werkstoff Holz.
Mit dem Wunsch die Innenarchitektur von der Pike auf zu erlernen, machte ich dann nach dem Abitur meine Ausbildung zur Tischlerin. Gleichzeitig zeichnete ich weiterhin sehr viel und fing an, mich für Farbe und deren Wirkung zu interessieren.
Während des späteren Studienverlaufs fokussierte ich mich zunehmend auf die Wirkung von Raum und Kunst und die damit eng verbundene Auswahl von Farbe und Material. Immer mehr verstand ich den Raum als ganzheitlich, vor allem aber geprägt durch seine Nutzung und den darin lebenden oder arbeitenden Menschen. Der Raum als Gesamtwerk.

Der sprechende Raum.

Der Raum als Bühne. Der Raum als Möglichkeit, Material, Farbe, Form und Design in ein spannungsreiches Gesamtkonzept zu fassen.

Und so seine ganz eigene Wirkung zu zeigen, die Bedeutungen verteilt. Der lebendige Raum als Raum für lebendige Menschen. Ich fing an meine eigenen Werke in verschiedenste Räume einzuplanen, immer getrieben von der Idee Material in neuer Form sprechen zu lassen.

Ich suche den Bruch und verstehe ihn als Ergänzung. Gemäß der Auffassung, dass Gegensätze sich anziehen, verstehe ich die Kombination von Materialien, Farben und Formen als Möglichkeit eine mögliche Sicht der Dinge und Blickwinkel zu schaffen.

Thematisch, in meiner Arbeit als Künstlerin, beschäftige ich mich zunehmend mit Licht und Schatten, Beziehungen und Kommunikation und arbeite mit Alltagsmaterialien, Draht, Metall aber auch mit handgeschöpften Papieren, Holz, verrosteten und patinierten Oberflächen. Die Werke, die entstehen sind zum einen von Verdichtung des gewählten Materials, zum anderen von Aufbrüchen und Umbrüchen gekennzeichnet und verändern ihr Erscheinungsbild ständig, denn der Lichteinfall ist das Wesentliche hierbei.
Licht gibt den erarbeiteten und gegebenen Strukturen ihren wechselnden Ausdruck.
Das Wesen meiner Arbeit ist durch eine  tiefe Verbundenheit zu allem Lebendigen und der Auseinanderstzung mit Vergänglichkeit gekennzeichnet.

Martine Seibert-Raken

VITA

  • 1965   Geboren in Lüneburg, Kindheit in Algerien,später Holland, Aachen, Gymnasium Kaarst
  • 1984   Ausbildung zur Tischlerin
  • 1987   Gesellenprüfung
    Lehrgang Holzoberflächen und Möbelgestaltung
    Aufenthalt in Überlingen am Bodensee/ Praktikum in Möbelrestaurierung
  • 1988   Aufnahme des Studiums der Architektur an der FH Köln
  • 1988   Aufnahme einer Nebentätigkeit in einem Möbelhaus, Köln
  • 1994   Wechsel von der FH Köln zur internationalen Fachschule des Möbelhandels/ Einrichtungsklasse
  • 1995   Abschluß des Studiums
  • 1995   Beginn der Tätigkeit als Einrichterin bei HEE/ Düsseldorf, Einrichtungstudio auf italienisches Design
  •            ausgerichtet
  • 1997   Beginn der freien Tätigkeit als Einrichterin, u.a. Knortz und Hoffmann Architekten Neuß,
  •           Architekturbüro Zgoll Bonn, Planpunkt Mediengesellschaften Köln, Klic-Office Köln
  • 1997   Intensive Auseinandersetzung mit Farben und Struktuern, Teilnahme an Workshops bei
  •           Ellen Görtz-Kokott
  • 1999   Die ersten großen Formate entstehen
  • 2000   Einzug ins erste Atelier
  • 2000   1. Ausstellung, Bilder und Objekte in Papier, Dr.med.dent Anke Klas, Bonn
  • 2001   Atelierausstellung
  • 2002   WohnRaum-Kunst entsteht
  • 2003   Gemeinschaftsausstellung mit Eberhard Koch, Ausstellungsort Kunstschlosserei Koch
    Wir schaffen die Verbindung zwischen Kunst, Kunsthandwerk und Raumgestaltung
  • 2004   Ausstellung in Galerie DUO, Bernd Bentler, Bonn
  • 2005   Einzug in Atelier Friesdorferstr.66
  • 2005   Ausstellung zum Erntedankfest in der evangelischen Kirche Bonn-Friesdorf, Erntedank
  • 2005   Weihnachtsausstellung in Atelier Friesdorferstr.66
  • 2006   Wasser, Ausstellung bei Dr.med.Dr.med.dent Stephan Rottke, Bonn
  • 2006   Valentinsausstellung in Marienhospital, Bonn
  • 2006   Herbstausstellung in Bornheim Alfter, Rathaus
  • 2007   Kunst braucht Raum, Bad Godesberg
  • 2007   Lieber Barfuß als ohne Buch,  Ausstellung Universität Bamberg
  • 2007   Vertreten durch Galerie Hyna, Rottach-Egern
  • 2007   Ausstellung IKL, Prof. Dr.med. Hans-Wilhelm Kaiser, Tegernsee
  • 2008   Ausstellung „Amos trifft Martine“, Bar Friedrich, Bad Godesberg
  • 2008   Ausstellung bei WohnKulturen, Inetrantionale Einrichtungen, Bonn
  • 2008   Ausstellung Zurich-Versicherungen, Bonn
  • 2008   Gemeinschaftsausstellung , Dr.med.dent Anke Klas
  • 2009   Schwarz-Weiß Redoute Bad Godesberg
  • 2009   Das erste Buch erscheint, „Der Alphamann“, Edition Nove
  • 2009   Aufnahme in BBK, Bund bildender Künstler
  • 2010   Präsentation in Frauenmuseum, Gebrauchskunst
  • 2010   Kooperation mit Engel und Völkers Immobilien, Bad Honnef, Leben und Wohnen mit Kunst und Design
  • 2010   Kooperation mit Delta Immobilien, Bonn, Leben und Wohnen mit Kunst und Design
  • 2010   Teilnahme an Kohle, Kühe, Kunst, Sprockhövel und Schwelm, im Rahmen der Ruhr 2010
  • 2010   Gestaltungsauftrag für Strahlenklinik Bonn-Rhein-Sieg
  • 2010   Gestaltung Privathaus Bonn, Altstadt
  • 2011   Ausstellung Zurich-Versicherung Bonn, Office-Art
  • 2011   Gestaltungsauftrag für Strahlenklinik Bonn-Rhein-Sieg, Troisdorf
  • 2011   Gestaltungsauftrag für Terra Vino, italienische Restaurant, Bad Godesberg
  • 2011   Gemeinschaftsausstellung mit Dieter Rübsamen, See-Eye, Bonn
  • 2012   Gestaltungsauftrag für Terra Vino, Restaurant und Wine Bar, alle Räume und Aussenanlagen
  • 2012   Gestaltung Privathaus Bonn-Friesdorf
  • 2012   Lebenkunstmarkt Remagen
  • 2012   Unkeler Höfe, Unkel am Rhein
  • 2012   Zusammenarbeit mit In-Design, Baden-Baden und Atria Floor
  • 2013   Gestaltungsauftrag Strahlenklinik Bonn-Rhein-Sieg, Marienhospital
  • 2013   Lebenskunstmarkt Remagen
  • 2013   Eröffnung des Showrooms WohnRaum-Kunst, Bachstr. 8 Remagen
  • 2013   Kunstwerft Rheinbrohl, Gemeinschaftsausstellung USS Fabrik
  • 2013   Unkeler Höfe, Unkel am Rhein
  • 2013   Kunstsalon Remagen
  • 2013   Präsentation Kunst und Einrichtung, Wohn-Kulturen Bonn
  • 2014   Arp Museum Rolandseck
  • 2014   Präsentation von Plastiken und Reliefs anläßlich Tag der offenen Tür Bonner Hotels
  • 2014   Zusammenarbeit mit Delta Immobilien Bonn/ aik-Invest Düsseldorf Homestaging 
  • 2014   Gemeinschaftsaustellung Synagoge Ahrweiler
  • 2014   Zusammenarbeit mit Johanna L`Hoest, Künstlerin Mönchengladbach
  • 2014   Zusammenarbeit mit Kamel Achrafie, Architekt, Richardson Architects London
  • 2014   Gestaltung Privathaus, Bonn Bad Godesberg
  • 2014   Gestaltung Praxisklinik Prof. Dr.med. HW Kaiser, IKL Bad Wiessee
  • 2015  Main Art Kunstmesse
  • 2015  TheRhinePrize, Nominierung für den Kunstpreis im Aussenvereich, Präsentation 14.06.2015
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  • 2015  TheRhinePrize, Gewinn des Kunstpreises
  • 2015  MachtKunst-Berlin, Beteiligung an Ausschreibung für Skulptur im Aussenbereich
  • 2015  Atelierumzug nach Unkel am Rhein
  • 2016  Eröffnung Kunstgarten
  • 2016  Ausbau des Ateliers Interior Art Design Unkel
  • 2016  offene Ateliers Unkel
  • 2016  Kunstgarten Unkel
  • 2017  Kunstdach Unkel
  • 2017  Gemeinschaftsausstellung Film und Fotografie Peter Moritz trifft Skulptur und Installation
  • 2018 Kooperation mit der Galerie WEITHORN